Wind of Change – Practice Sticks Alternative

Kürzlich hatte ich ja eine Übersicht zu Practice-Sticks und dann noch einen Test von Stahl-Sticks veröffentlicht. Aber warum eigentlich immer mit Sticks üben? Die sind schließlich laut und schwer und klingen fast alle hölzern. Außerdem sind sie gar nicht immer die beste Wahl, wenn es um den musikalischen Ausdruck geht. Weil das so ist und mich meine Neugier mal wieder nicht in Ruhe ließ, habe ich nachgedacht, allerdings laut und am Telefon, mit Maik Hellinger am anderen Ende. Und da er der Geschäftsführer von Rohema ist, packte er flugs einen Karton und – schwupps – habe ich jetzt zu tun.

Voraus schicken möchte ich noch, dass es mir nicht um Werbung für einen Hersteller geht, sondern darum, Erfahrungen zu teilen. Und das Entgegenkommen aus dem Musikwinkel ersparte mir ein paar zusätzliche Telefonate. (Nur, dass nicht kritische Geister schon an dieser Stelle zu fremdeln anfangen…).

Und zum Glück beherbergt mein Stick-Bag auch Produkte anderer Anbieter, so dass der Test-Text immerhin ein bisschen Gemischtes zu bieten hat. Und meine ersten Rods – aus das sei noch erwähnt – waren die Hot Rods von ProMark, kaum dass sie so um 1995 auf den Markt gekommen waren. Und eins ist mal sicher: Ich habe die Dinger geliebt!

Inzwischen sind meine ProMark Hot Rods leider in den Besen-Himmel entschwunden und die Gegenwart dreht sich frei um andere Dinge. Welche das sind? Die auf dem Titelfotos – von links nach rechts:

  • Rohema Jazzbesen JB2 (Draht)
  • Latin Percussion Pro Brush Light LP-CCL (Kunststoff)
  • Rohema Straw Brush
  • Rohema Poly Brush
  • Rohema Poly Rods
  • Rohema Professional Maple Rods
  • Rohema Silent Rods
  • Rohema Carbon Rods
  • Rohema Rift Sticks
  • Adoro Silent-E-Sticks

Die Kunstsoff-Jazzbesen von Latin Percussion (LP) hausten schon in meiner Stocktasche und sind selbstgekauft. Ebenso die Adoro Silent-E-Sticks, deren eingeschobenes „E“ für die E-Drum Version mit dem weicheren Griff steht. Sie sind aber sehr ähnlich den regulären Silent Sticks mit härterem Griff, die gleich neben ihnen im Stickbag hocken. Die E-Drum-Version habe ich genommen, damit etwas mehr Farbe ins Foto kommt 😉

Und wozu das ganze? Wie oben schon angedeutet, denke ich mir ganz naiv, dass andere Dinger ein anders Verhalten haben: Anderer Rebound, andere Balance, anderes Gewicht, anderes Haltegefühl, anderes Spielgefühl, anderer Trainingseffekt, anderer Klang. Und dann sagt der Lateiner ja immer so schön: Variatio delectat. (= Abwechselung erfreut.) Also könnte es das tägliche Üben vielleicht auch auflockern, da und dort zu anderem Werkzeug zu greifen.

Leider ist der Aspekt „anderer Klang“ auf einem Practice-Pad nicht sehr ausdrucksstark, weil das gute Gummiteil tendenziell klangfrei ist. Darum war ich mutig und habe trotz der Nachbarn die Pearl President Snare aus ihrer Tasche genommen und gleichfalls aufgestellt. Danke, dass bisher niemand mein 7-Piece Kit in der Bucht gewollt hat!

Aber genug geschwatzt. Jetzt wird probiert.

 

Adoro Silent-E-Sticks

Die Adoro Silent-E-Sticks sind die Nicht-Stick-Sticks. Aus Kunststoff gefertigt und mit einer Spitze, die an einen kleine Kunststoff-Schneebesen erinnert, ist ihre Aufgabe vor allem, sich wie ein Stock spielen zu lassen ohne wie ein Stock Krach zu machen.

Der Charme der Silent E-Sticks – wie auch der nicht-E-Sticks – ist, dass sie tatsächlich das Spiel leiser machen, abhängig von den Trommeln allerdings mehr oder weniger. Die Trommeln zu dämpfen leistet hierbei dem Klangverlust zusätzlichen Vorschub, so dass der Trommelkrach nicht mehr das ganze Haus und, normale Wände voraus gesetzt, nicht einmal mehr das Nebenzimmer aufschreckt.

Auf meinem Pearl President reduzierten die Silent Sticks den Geräuschpegel nicht in dem Maße, dass die Hausgemeinschaft nach dem Üben zu einer kleinen Dankesfeier zusammen kam. Das Set hat schlicht zu viel Wumms und Volumen, um sich von etwas weniger Impact nennenswert beeindrucken zu lassen.

Anders verhält es sich beim Thema Practice-Pad. Hier äußern sich die Kontakt-Momente deutlich schmallippiger als mit klassischen Holz-Sticks, selbst wenn ich auf 5A statt auf Pad-Sticks zurück greife. Die federleichten 26 Gramm der Silent-E-Sticks präsentieren sich hier als Fellflüsterer.

Der Rebound der Adoros erweist sich als erfreulich hilfreich, ohne einem die Arbeit gänzlich abzunehmen. Ihr geringes Gewicht ist dabei als Entspannungshilfe sehr willkommen, zumindest mir. Denn ab und an ist es auch schön, sich locker durch ein Dutzend Stick Control Übungen zu dengeln, statt mit bewusster Finger-, Hand-, Handgelenks- und Unterarm-Steuerung den Trommelfortschritt zu forcieren und dabei mehr oder minder freiwillig den Fokus von den Noten und Klangbildern auf die flitzenden Holzköpfchen zu verschieben.

Leise und leicht – das finde ich sehr angenehm.

 

Carbon Rods

Schau an! Die Carbon Rods von Rohema sind nicht bloß aus Carbon. Sie haben auch einen Kern auch Buchenholz. Holz? Kern? Das klingt doch schon erfreulich nach Stick. Könnte man denken. Denkt Mann auch. Aber dann ist doch alles anders, denn um den Mini-Stick herum sind neun weitere Sticks aus Carbon, und das ist eben kein Holz. Dazu liegen diese Sticks gebündelt zusammen und das heißt auch, dass sie bei jedem Schlag verrutschen und die Energie ins Nirwana ableiten, wo der Rebound bekanntlich recht verzagt ist. Allerdings:

Es gibt auch einen Gummiring, der sich auf den Carbon-Elementen verschieben lässt. Und das hat Folgen: Ist der Gummiring dicht an der Spitze, ist der Rebound gering. Je weiter der Ring nach hinten wandert, desto stärker wird der Rückprall. Allerdings ist nach etwa 2/5 der Rods schon Schluss mit Geschiebe, und der Rebound? Ist weiter nicht der Hit. Gut so.

Denn: Wo kein Rebound, da viel Arbeit. Das freut den Trainings-Verliebten Wiedertrommler, denn nun hat er etwas in der Hand, das Mühen kostet, ohne bleischwer zu sein. Denn das ist den Carbon Rods nicht vorzuwerfen: Hohes Gewicht findet andernorts statt.

Angenehm ist auch der Durchmesser, der nah an 5A ist, und das Material des Griffteils. Die Kunststofffolie fühlt sich gut an und ist gerade so griffig, dass die Rods gut gleiten ohne wie geölt aus den Fingern zu fliegen.

Damit rangieren sie irgendwo zwischen Drumstick (vom Gewicht) und Jazz-Besen (vom Rückprall), was sie in Summe zu einem interessanten Übewerkzeug machen. Nur: Worauf üben?

Denn was sich schon nach einigen Schlägen zeigt: Für das Practice Pad sind sie eher nicht geeignet. Dank Mutter Vorsicht zuerst auf dem X-Drum Plunderpad probiert, zeigte dessen Gummifläche schon nach zehn Minuten Probestündchen erste Einschlagspuren. Also ließ ich von ihm ab – feingekerbt ist doof genug.

Wenn Carbon offenbar so ein festes Material ist, fragt man sich natürlich, ob es Schlagzeugfellen ähnlich zusetzt. Die zeigten sich allerdings wenig beeindruckt von dem gebündelten Material-Mix und ließen sich klaglos hauen, wobei sie charmante Geräusche absonderten. Dummer Weise nicht gerade leise, so dass ich fürchte, die Carbon Rods nicht als leise Übe-Option empfehlen zu können.

Aber vielleicht bei einem semiakustischen Live-Gig? Hm… – wäre zu überlegen.

 

Latin Percussion Pro Brush Light LP-CCL aus Kunststoff (verstellbar)

Die Latin Percussion Pro Brush Light LP-CCL ist ein Jazz-Besen aus Kunststoff, der allerdings im Handel nicht mehr zu haben ist. Ersatz ist ein Cajon Besen mit roten Kunststoffborsten. Beides hatte ich früher nicht (Cajon und Kunststoffbesen). Gab es das überhaupt schon? Keine Ahnung. War auch nicht wichtig, ich hatte ja drahtige Besen.

Heute habe ich also auch kunststoffige Besen. Tatsächlich hatte ich die kunststoffborstigen dieses Mal vor den Drahtbesen. Und die Kunststoffbesen sind nicht Teil des großen Pool der Alternativen aus dem Musikwinkel, sondern aus New York City von Latin Percussion – LP für Fans von Akronymen.

Die … – Drähte? Borsten? Stäbe?… – der Kunststoffbesen liegen nicht so plan auf wie die Drahtbesen. Sie sind allerdings auch sehr viel dicker, damit viel weniger von der Anzahl – und nicht mehr ladenneu. Vielleicht ist auch das ein Grund für ihr etwas frisier-bedürftiges Aussehen.

Ihr Federverhalten ist ähnlich den klassischen Jazz-Besen – einmal „Hops“ und fertig. Doch obwohl ihr Spielverhalten den Drahtbesen ähnelt, identisch ist es nicht. Das liegt zum einen am höheren Gewicht, zum anderen an dem beschwerten Heck des Griffstücks, das LP mit was auch immer ausgefüllt hat, damit sich ein stockähnliches Gefühl einstellt.

Im Vergleich zu klassischen Jazzbesen sind auch die Griffe der LP-Vertreter dicker, aus Kunststoff und damit glatter. Und dann ist da noch ihr Klang. Der ist natürlich auch anders:

Die Kunststoffbesen fallen deutlich lauter auf das Pad als die flüsterleisen Drahtbesen. Das Geräusch ist zudem heller als das der Kollegen aus Feinstreifenblech, so dass die akustische Wahrnehmung dem ein oder anderen leichter fallen wird. Bei schnellerem Spiel wirkt ihr Aufschlaggeräusch nuscheliger, die Drahtbesen scheinen präziser auf den gefächerten Punkt zu kommen.

Ziehen und Wischen ist mit den Kunststoffbesen lauter und rauher auf der Snare. Auf dem Practice-Pad aus Gummi ist es dagegen keine sinnvolle Aktivität, denn auch wenn ihre Fasern dicker sind, die Hemmnisse sind die selben wie bei den feineren Drähten: zäher Rückzug, ruckeliger Vorschub, schrecklicher Spielspaß. Hier wie dort wäre für klassische Besenarbeit ein Pad von Sabian, Remo oder Prologix von Nöten. Sie haben keins?

Dann nehmen sie Muddis Tisch (aber nicht erwischen lassen!)

 

JB2 Jazz-Besen aus Draht (verstellbar)

In junge Jahren erklärte ich mal einer mir sehr lieben Person, Jazzbesen seien nötig, um bei Swing und Bob die Bluenotes vom Snarefell zu fegen. Sie fragte „Wirklich?“, aber ich bin nicht sicher, dass sie es ernst meinte. Ich meinte es auch nicht ernst, aber hatte trotzdem meinen Spaß.

Schon damals hatte ich also Jazz-Besen, und schon damals waren sie verstellbar. Zuerst kaufte ich ein Paar mit Aluschaft, später eines mit dem dickeren Kunststoffschaft. Und wenn ich sie in die Hand nahm, versuchte ich, sie nicht zu weit zu spreizen, damit der Draht die Besen zurück federte und mir der Rückprall die Arbeit abnahm. Böse Mogelfalle.

Auch jetzt habe ich wieder ein paar Jazzbesen vor mir, auch jetzt verstellbar, auch jetzt mit Gummischaft. Aber anders als damals werde ich sie nicht nur halb ausfahren, sondern komplett auffächern. Denn ihr müder Alibi-Hops nach dem Schlag ist ausreichend wenig Rebound, um sich bewusst und sichtbar Arbeit zu machen. Perfekt zum Üben. Eigentlich.

Denn tatsächlich gibt es da ein Problem: Jeder der Besen füllt das 6“ Practice-Pad praktisch zur Hälfte aus. Im Zusammenspiel treten sie sich gleichsam auf die Drähte, was zu leichten Behinderungen des Spielflusses führt.

Auf dem 12-Zöller von Evans, das ich nach wie vor für die Tests heranziehe, gestaltet sich das schon ganz anders: Platz, mein Schatz, mach viel Rabatz. Theoretisch, denn die Besen sind tatsächlich äußerst trommelfell-schonend, sofern das Ohr gemeint ist. Denn auf Fellen von Trommeln sind die drahtigen Jazzbesen ein bisschen bissigere besige Drahtbürsten. Doch ist das kein Geheimnis und eine vom geneigten Jazzer willig akzeptierte Nebenwirkung.

Kommen wir zum Üben zurück: Jazzbesen auf dem Practice-Pad sind also eine leise und Mühen verheißende Alternative zu Practice Sticks? Ja, das sind sie definitiv. Und sie lehren dabei auch sehr umfangreich Aspekte der Handhaltung: Etwas flacher aufgeschlagen, schon wird der Klang patschiger. Etwas stärker aufgeschlagen, schon wird der Klang härter, weil die Drähte fast bis zur Mündung aufschlagen. Und schlampige Wirbel? Klingen so unwiderstehlich matschig, dass es einen graust – was dann zu zügiger Optimierung verlockt.

Und klassisches Besenspiel? Das klappt auf dem Gummipad nicht – zum Ziehen ist es zu klebrig und zum Schieben ist die Oberfläche zu strukturiert, weshalb die Drähte überall anecken. Es hat schon seinen Grund, dass Besenspieler zumeist weiß-raue Felle spielen. Und die gibt es nur selten:

  • auf einem 14“ Practice-Pad von Sabian
  • auf einem 10“ Remo-Pad
  • mit dem Besenspiel-Einsatz für das ALLN1 by Russ Miller Pad von Prologix.

Würde ich Besen als Alternative zum Üben verwenden? Werde ich Besen als Alternative zum Üben verwenden? Ich werde nicht. Ich mache schon. Im Ü-Raum ab und zu. Und im Hotel? Das gibt‘s ja zur Zeit noch nicht so häufig. Aber wenn die Reisen wieder los gehen – dann geht’s ab! Vielleicht allerdings mit einem Paar, das nicht verschiebbar ist. Der Grund?

Manchmal klappern die Hülsen, mit denen die Drähte eines solchen Drahtbesens verklammert sind, im Inneren seines Schafts. Und manchmal verrutschen sie auch, weshalb sich die Borsten dann zurück ziehen.

Das hat sich in den 30 Jahren also nicht geändert…

 

Poly Brush

Der gemeine Poly Brush ist die Re-Inkarnation des Straw Brush in Kunststoff? Legt man die beiden Varianten dickgriffigen Handwerkszeugs nebeneinander, drängt sich dieser Eindruck auf, doch es gibt Unterschiede, nicht nur im Material.

Der Poly Brush ist, wie unschwer zu erraten ist, aus Polyester-Fasern gebündelt. Das untere Drittel des Bündels ist in eine Kunststoffhülle verschweißt, die offenen Fasern sind mit zwei Gummiringen zusammengehalten. Das macht die Poly Brush stabil – aber nicht zum Brush.

Das wird der Poly Brush, sobald die Gummiringe Richtung Griff verschoben werden. Und da gilt – wie beim Straw Brush weiter unten auch: Je tiefer, desto hopst es. Der Rebound des Poly Brushes fällt allerdings wesentlich verhaltener aus als der beim Stroh-Kollegen.

Dafür spreizt der Poly Brush seine Fasern wesentlich breiter, so dass bei quasi gummifreier Entfaltung mit jedem Aufschlag auch die typische Besen-Form erscheint: Ein Kegelstumpf.

Klanglich ist der Poly Brush ein eher leiser Vertreter seiner Zunft, doch versteht er es, mit feinem Geraschel und Gewuschel ein akustisches Besengefühl zu erwecken. Das ist charmant.

Nebenbei versteht er es übrigens auch, Arbeit zu machen, denn wenig Rebound gepaart mit ansehnlichen 69 Gramm Gewicht erinnern die Muskulatur stetig an die Notwendigkeit der Pflichterfüllung im Interesse des Guten und Schönen. Also des gleichmäßigen Trommelns.

Die Gummihülle des Poly Brushs ist übrigens leicht klebrig. Das erinnert von Ferne an die Beschichtung von Dom‘s Pad Sticks, ist allerdings nicht ganz so anhänglich. Entsprechend lassen sich die Poly Brush sicher halten und dennoch verhältnismäßig agil spielen. Sie sind halt keine Federn…

Am Poly Brush mag ich das Gewicht, den Umfang und den leisen und feinen Ton. Damit kann man sich sogar ans Set trauen, wenn nicht entschieden ausgeholt werden soll. Denn dann spielt das Gewicht wieder mit – und zwar deutlich vernehmbar.

In Summe macht sich der Poly Brush als Übungspartner besonders da nützlich, wo geringe Geräuschentwicklung und probate Muskelbildung gefordert sind – einzeln oder im Verbund. Und je tiefer die Gummis gerollt sind, desto weniger laut aber fordernder werden die dicken Besen.

Gut zu wissen.


 

Poly Rods

Die Poly Rods sind, anders als die üblichen Vertreter der Gattung, nicht aus Holz, sondern aus Kunststoff gefertigt. Abgesehen davon gibt aber jede Menge Gemeinsamkeiten:

Die Poly Rods sind – wie die übrigen Rods bei Rohema – 41,5 Zentimeter lang, haben einen Durchmesser am Griff von 1,5 Zentimetern, ihre zehn Fasern werden im Griff von einem Kunststoffschlauch zusammen gehalten, der etwas ein Drittel der Gesamtlänge ausmacht, und im oberen Teil sorgen zwei je rund einen Zentimeter breite Gummiringe für Enge im Geflecht..

Da die Gummiringe verschiebbar sind, lässt sich über ihre Position neben dem Aufschlaggeräusch der Poly Rods auch deren Rebound steuern. Der ist in der Werkseinstellung mit den Ringen etwa 5 Zentimetern vom Griff und 6 Zentimeter von der Spitze eher zurückhaltend. Mit Schwung geschlagen gibt es noch zwei dezente Nachhopser, das wars.

Die Gummiringe beide in die Mitte des freien Teils verschoben ändert … – nichts am Rebound. Dafür am Klang: Die Rods resonieren im Aufschlag etwas weicher. Weitere Phänomene gibt es nicht zu erlauschen.

Das bedeutet also, die Rods sind wenig gefällig für handgelenkliche Faultiere. Wer sich darauf verlässt, dass Stöckchen und Stäbchen schon die Arbeit verrichten, ist mit ihnen schlecht bedient. Im Umkehrschluss ist jeder, der etwas leichtgewichtiger seine Muskulatur auf Trab bringen möchte, beim richtigen Lehrmeister gelandet.

In der Praxis bedeutet das beispielsweise, dass die Übungen von Seite 9 in George Lawrence Stones Stick Control – eine Kombination aus Achteln und Achteltriolen – die sich mit den Agner R1 recht locker durchspielten, mit dem Poly Rods die Unterarm-Muskulatur nach der Hälfte der Übungen bereits freundlich ziehen lassen – bei identischem Tempo, wohlgemerkt. Ihr hoher Pitch hilft derweil, leichte Temposchwankungen klarer zu identifizieren, weil lauter Attack und Holzgesang in akustischen Nirvana verschwunden sind.

Auch auf dem Set verhalten sich die Poly Rods verhalten, der große Mega-Rumms ist ihre Sache nicht. Auf akustischen Trommeln geben sie trotzdem vernehmbar Laut, aber halt nicht so laut wie Sticks.

Einen Vorteil hat das Poly der Rods übrigens noch: Liebhaber von Rimshots werden das spontane Ableben von Teilen ihres Schlagwerkzeugs mit ihnen so bald nicht erleben. Der Kunststoff ist flexibel und verzeiht vieles. Selbst Dellen ließen sich mit harten Schlägen nicht so leicht in den Plastikfasern hinterlassen.

Das finde ich gut.


 

Professional Maple Rods

Die Professional Rods sind das, was man klassischer Weise unter Rod versteht: Eine Handvoll gebündelter Holzstäbe im knapp geschnittenen Folienkleidchen. Präziser sind es 19 Ahorn-Stäbchen von je 3 Millimetern Durchmesser, die zu einem Sechseck zusammengelegt sind und mittels Folie im unteren Drittel als Griffbereich und in der Mitte der oberen beiden Drittel etwas knapper bemessen für Rim-Shots mit Folie in Form gehalten werden.

Die obere, kurze Folie der Professional Rods ist im Unterschied zu den sehr ähnlichen regulären Rods zudem mit Folie unterlegt, um die Ahorn-Stäbchen von einem all zu zeitigen Garaus durch Rimshots auf Snare und Toms zu schützen. Offenbar spielen Profis häufiger Rimshots – oder sie hauen doller zu? Der Aufpreis von 1 Euro für den Schutz ist auf jeden Fall gut angelegtes Geld, auch mit Blick auf meine einst gespielten ProMark HotRods, die ebenfalls so eine Verstärkung hatten.

In der Hand fühlen sich die Professional Rods sehr gut an: Ausgewogen, mit 1,5 Zentimetern Durchmesser gut zu halten, nicht zu schwer und nach dem ersten Schwung zeigen sie auch ein bisschen Rebound. Nicht so üppig wie ein Stick, aber immerhin reicht es für dreieinhalb Hopser.

Klanglich erweisen sich die Professional Rods als typische Vertreter ihrer Gattung – wenn die Justagegummis entsprechend eingestellt sind. Denn die Holzstäbe sind im oberen Bereich mit einem schmalen Gummiring zusammen gehalten, der im Auslieferungszustand etwas einen Zentimeter unter der Spitze sitzt. Damit sind die Pro-Rods relativ hart und das Bündel hält zusammen. Der raschelige Klackersound steht hier deutlich hinter einem leicht verhaltenen Attack zurück. Je weiter das Gummi nach hinten wandert, desto rascheliger wird es. Am Pro-Schutz angekommen, ist der Anschlag schon hübsch hölzern, auf Kosten des Rebounds, der dann nach maximal zweieinhalb Hopsern schlapp macht.

Dieser zögerliche Rücksprung ist es dann auch, der mir die Rods als nette Forderer (und Förderer?) für die Verbesserung von Double Strokes empfiehlt. Dafür spricht allerdings noch mehr:

  • ihr Gewicht macht Arbeit
  • die gebündelten Stäbchen vibrieren kaum
  • es ist viel Ruhe in die Bewegung
  • sind sind in Länge und Durchmesser einem Stock sehr ähnlich
  • die sechseckige Form liegt gut in der Hand
  • das Griffmaterial ist spielfreundlich
  • der Raschelsound ist nett und gibt Akzenten einen ganz eigenen Charme

Auf jeden Fall erweisen sich 12 Durchgänge Stick Control auch mit den Rods als kleine Trainingseinheit, denn hier ist Handgelenksarbeit definitv erforderlich. Angenehm ist zudem, dass die Rods nicht so laut sind. So etwas finde ich nett auf dem Pad, wobei sich dessen Gummibelag über hölzernen Abrieb beklagt – minimal zwar, aber doch sichtbar. Das dürfte indes am Ahorn liegen, der tendenziell weicher ist als Hickory oder Bambus, aus denen ebenfalls solche Rods gefertigt werden.

Also eine nette – und nebenbei die klassische – Rod-Option.

 

Rift Sitcks

Sind sie Sticks? Von hinten gesehen „ja“. Und von vorne? Sind sie ähnlich den Agner The Hammer, die vorne wie hinten aussehen. Allerdings hat Rohema die Rift Sticks vorne aufgesägt hat: Drei Längsschnitte zehn Zentimeter in den Korpus, um 60 Grad versetzt, sieht so ein Rift Stick frontal betrachtet aus wie ein Spielstein von Trivial Persuit.

Damit die gesechstelten Sticks den Zusammenhalt besser gewähren können, haben sie im Übergang des Vollmaterials zum geschlitzten Teil einen gut einen Zentimeter dicken Gummiring. Ein zweiter, dünner Gummiring befindet sich etwa mittig. Beide Ringe lassen sich bewegen und auch entfernen. Das schafft Spiel-Raum.

Vom Gewicht und dem ersten Hand-Eindruck sind die Rift-Sticks mehr Stick als Rift. Sie liegen solide in der Hand und versprechen Arbeit. Das halten sie aber nicht, denn selten habe ich etwas mit so viel Rebound gespielt. Die Riftis hopsen derart munter auf dem Practice Pad herum, dass es eine wahre Freude ich. Und wenn Hopsfreude das Zeil der Übungseinheit ist, sind sie eine perfekte Wahl.

Wer dagegen gezielt und von Ernst überschattet stoisch Viertel, Achtel und Triolen auszählen möchte, während Muskulatur und Knochen unter den Einwirkungen gedrechselter Baumreste ächzen, sollte in der Wahl eher zu Baseballschlägern tendieren. Aber im Ernst:

Die Rift Sticks sind toll, denn sie machen Spaß und sie klingen charmant eigen, wenn ihre Holz-Spelten gegeneinander klackern. Allerdings würde ich sie nicht längerfristig auf dem Pad spielen wollen – das ist nämlich bei allem „spielt sie wie ein echtes Fell“ trotzdem kein Fell, sondern bretthart unterfüttertes Gummi oder SIlikon. Und ein Fell gibt schlicht mehr nach, was den Rift Sticks eine höhere Lebensdauer verspricht. Und dann?

Dann machen sie auf dem Drumset noch länger Spaß 🙂

 

Silent Rods

Warum die Silent Rods Silent Rods heißen, erschließt sich mir nicht ohne weiteres – für meine Ohren klingen sie genau so laut wie all die übrigen stabverschweißten Rumpelkumpel. Zumindest auf dem Practice Pad. Und auf einer echten Trommel?

Auf der Pearl Snare verhält es sich dann doch eine Spur anders – die Silent Rods sind laut Lärm-Mess-App des Smartphones lauter als die Professional Rods, im Schnitt 5 bis 7 dB. Wobei ich vermute, dass dieser Wert nicht so sehr auf die Geräuschkulisse der Snare referenziert, sondern das Anschlaggeräusch auswertet. Und das ist wegen der sich munter auffächernden Holzstäbchen von viel Diskant begleitet. Im Resultat gibt das mehr Attack. Und das gibt vermutlich mehr Ausschlag auf dem Display. Also gilt: Wer viel misst misst Mist? Eventuell.

In jedem Fall folgen die Silent Rods einem modifizierten Aufbau: Zwar sind sie auch aus 19 Ahorn-Stäbchen zu einem Sechseck gebündelt. Ihr Gummigriff ist allerdings bis über die Mitte des Bündels gezogen und die freien Stäbchen-Teile nur durch einen kleinen Gummiring zusammen gehalten, der sich verschieben lässt. Ein zweiter Gummiring lauert allerdings an der Naht von Griffmaterial und Stäbchen.

Dieser Aufbau hat bei abgerollten (oder entfernten) Minigummiring zur Folge, dass die Stäbchen direkt und vor allem auch weiter auffächern können als bei den üblichen Professional-, Standard- oder Carbon-Rods. Ihre Schlagenergie wird somit zu Teilen in Bewegungsenergie innerhalb des schlagenden Werkzeugs umgewandelt und dort absorbiert. Sie rascheln den Rumms in die Breite, sozusagen.

Auf dem Pad ist der Effekt deutlich weniger intensiv, andere Effekte dieser Fächerei wirken allerdings auch hier sehr ordentlich. Was das heißt? Im wesentlichen, dass auch diese Rods Arbeit machen, denn wo Energie absorbiert wird, fällt der Rebound gemäßigt aus. Sehr gemäßigt. Tatsächlich fällt er noch deutlich gemäßigter aus als bei den Professional Rods, die durch ihren Schlagschutz kaum ungehindert Stäbchen verschieben können und damit recht knackig bleiben. Die Silent Rods haben knapp drei Fingerbreit zur Verfügung und klingen daher weicher.

In Rebounds übersetzt heißt das, die Silent Rods hopsen ein Mal weniger als die Pro Rods – also ungefähr 1,5-mal. Das ist wenig. Und sie hopsen auch nicht sonderlich hoch. Das ist noch weniger. Nämlich Assistenz für die sich mühenden Handgelenke, die entsprechend ermüdete Handgelenke werden, wenn die Rods bei der Ausführung eines Übungsstündchens behilflich sein dürfen.

Für das Mehr an Arbeit entschädigen die Freispreizer unter den Stabbündlern mit einem expliziten Rod-Ton bei jedem Schlag und mit zauberhaft vernuschelten Double-Stroke Rolls, wenn sie nur fix genug ausgeführt sind. Damit bekommen dann die Ohren ein Mehr an Arbeit, denn um zu hören, ob der Wirbel sauber gespielt war, müssen sich (in meinem Falle) Herr und Hirn sehr konzentrieren, um neben der Motorik auch die Akustik explizit beobachten zu können – denn selbsterklärend sind die Silent Rods nicht.

Spielspaßig dagegen aber in jedem Fall.

 

Straw Brush

Nein, es ist kein dickes Engelshaar, aus dem der Straw Brush gefertigt wird, es ist Stroh der

Sorghumhirse, angebaut in Europa. Und deren Stroh wird auch erst aufgespalten, bevor es zu mehr oder minder dicken Schlagwerkzeugen gebündelt wird. Und manchmal findet sich ein ähnliches Modell auch unter der Bezeichnung Cajon Brush – der Markt scheint sich in der Namensgebung noch uneins zu sein.

Am Heck umhüllt mit poppig gelben ProGrip Gummi, das sich mit seiner leicht aufgerauten Oberflächenstruktur ein bisschen wie Baumwollstoff anfühlt, und im freien Strohteil mit zwei Gummiringen in Form gehalten, fällt neben dem charmanten Umfang – bei den dünneren Test-Mustern sind es schon 23 mm – vor allem das geringe Gewicht auf. Jeder Straw Brush wiegt nur 45 Gramm. Zu wenig zum Üben?

Wie man es nimmt. Denn viel Umfang, geringes Gewicht und kurze Bauweise passen prima in Kinderhände. Oder andere Hände, die nicht in die Kategorie mutierte Baggerschaufel einsortiert würden. Und damit in eine Menge Hände.

Was die Hände mit den Straw Brushes erleben ist dies:

Ein leises Anschlag-Geräusch, das sich mit feinem Diskant-Anteil angenehm dem Ohr mitteilt, während die Position des oberen Gummis expliziten Rückprall entschieden unterbindet. Leichte Arbeit, sozusagen, wobei durch abrollen des Gummirings der Grad des Rückpralls auch hier verändert werden kann – und die Straw Brushes sehr willig hopsen, wenn der obere Gummiring etwa in der Mitte das Stroh umschließt. Beide Gummiring ganz unten am Griff lassen die Straw Brushes dagegen wie einen wassergefüllten Ballon auf das Pad platschen, wo sie dann reglos liegen bleiben.

Wer nun annimmt, das Hirse-Stroh würde nach einigen Schlägen beginnen, sich munter auf Schlagwerkende wie Schlagzeug zu verkrümeln, sieht sich getäuscht. Die Hirse ist haltbar, es finden sich auch nach zehn Minuten nur feine Krümelchen – und das auch nur, wenn der obere Gummiring eher mittig ist. Je straffer das Bündel zusammen gehalten ist, desto widerstandsfähiger bleibt es. Und nur, wenn es ganz unten war, knickte ein dünnes Stückchen ab.

Wobei das nicht bedeutet, dass die Straw Brushes hart wären. Im Gegenteil: Sanft sind sie im Klang wie im Spiel. Diese Sanftheit freut auch die beschlagenen Oberflächen. Das Practice-Pad geht aus der Session ebenso schadlos hervor wie das Drumset. Und selbst der Tisch, auf dessen Oberfläche ich heimlich ein paar Minuten Double-Strokes ausprobierte.

Nicht so geeignet scheinen die Leichtbesen allerdings am Set: Schwere Becken nehmen das Bündel nur beiläufig zur Kenntnis und befleißigen sich kaum einer Lautäußerung, wenn die Rundbesen nicht mir Schmackes auf die Bleche zimmern – das allerdings ist dem Hirsestroh dann doch abträglich, im wahrsten Sinne des Wortes. Gleiches gilt für Rimshots – die brechen die ersten Fasern nach kurzer Zeit entzwei. Verallgemeinert ließe sich damit wohl sagen, dass starke mechanische Belastung und der Kontakt zu metallenen Oberflächen der Straw Brush-Gesundheit eindeutig abträglich ist.

Davon mal abgesehen ist so ein Straw Brush mit diesen Fähigkeiten nicht bloß ein netter Begleiter für Balladen, sondern auch ein möglicher Überpartner, wo es besonders leise zugehen muss, zum Beispiel zu Hause oder im Hotel. 

Daher wird es auch nicht verwundern, wenn ich es geradeheraus zugebe: Ich mag die Straw Brushes. Sie vereinen in meinen Augen respektive Ohren einiges an Vorteil:

  • leise ist toll, um überall zu üben
  • sanft ist toll, weil es Oberflächen schont
  • sanft ist auch toll, weil sanft auf den Oberschenkeln nicht weht tut
  • dicker ist toll, weil die Hände entspannter halten
  • kaum Rebound ist toll, weil sich so jede Schlampigkeit direkt entlarvt
  • Strohgenuschel ist toll, weil es sehr weich klingt, aber trotzdem definiert bleibt (mit schönen Grüßen von den Accents)
  • Stroh ist außerdem toll, weil Bio pur und recyclebar (ob kompostierbar, wäre noch zu klären…)

Ob noch etwas zu ergänzen ist? Ich mag die Straw Brushes wirklich gerne. Aber ich glaube, das sagte ich schon…

 

Fazit

Es muss nicht immer Stöckchen sein: Auch Besen, Rods & Co. können das Üben interessant machen. Und leise (falls das jemand wünscht).

_ Übergreifend

Übergreifend lässt sich feststellen, dass praktisch alle Probanden dieses Versuchs weniger Rebound aufweisen als klassische Holzsticks. Damit ist per se ein Plus an Arbeit für die Handgelenke gesichert, um Töne aus den Mempbranophonen zu locken.

_ Stockgefühl

Am nächsten sind dem Stock-Gefühl die Adoro Silent-E-Drums und die Rohmea Rift Sticks. Sie sind allerdings von der Bauart auch am stock-igsten. Die übrigen Probanden sind dagegen aus gebündelten Materialien zusammengestellt – Draht, Holz, Kunststoff oder Carbon.

_ Ruhe, bitte

Die quasi Mix-Sticks haben allesamt weniger bis gar keinen Rebound, ohne dabei wesentlich weniger als ein regulärer 5A Stick zu wiegen. Als besonders weich – im Klang wie im Spielverhalten – erwiesen sich der Poly Brush und der Straw Brush. Auch der klassische Jazz-Brush war sehr zurückhaltend in der Lautäußerung, ist aber auf einem kleinen Practice Pad sehr unpraktisch. Die Spreizung der Borsten deckt einfach zu viel Fläche ab.

_ Unentschieden

Eine andere Sorte Brush ist der LP, der im Heck ein Gegengewicht mit sich führt. Das soll das Spiel stockähnlicher machen und in der Tat flutscht er ganz gut für einen Besen. Seine Kunststoffborsten machen ihn aber auch lauter – und auch hier ist ein großes Pad von Vorteil.

_ Nuschel-Training

Für die Rods gilt fast durchgehend: Tolle Sachen. Munterer Klang, mäßiger Rebound, stockähnliche Längen und Gewichte, dazu leise(r) und charmant nuschelnd – das ist ein guter Mix für aufgelockerte Practice-Sessions. Einzig der Carbon Rod ist entschieden anders. Er hat praktisch kaum Rebound und ist knochenhart. Letzeres hinterlässt schnell Spuren auf dem Gummi des Practice Pads – hier scheint eines mit Fell zu empfehlen, was dann allerdings lauter wird.

 

Übersicht (auch zum Download)

Allen, die noch etwas mehr Übersicht haben möchten, habe ich die wesentlichen Daten  zu den Stick-Alternativen wie schon beim Stick-Test wieder in einer Tabelle zusammengefasst. Es sind:

  • Hersteller
  • Name des Produkts
  • Länge
  • Durchmesser
  • Gewicht
  • Material
  • das mir vermittelte Spielgefühl 
  • wofür ich das Produkt verwenden würde
  • Empfohlener Verkaufspreis (EVP)

Zur Handhabung der Tabelle noch ein Wort. Da sie breiter ist als der Raum der Webseite, hat sie unten einen horizontalen Scrollbalken. Und mit einem Klick auf eine der Titel-Zeilen lässt sich die Tabelle auch neu sortieren, zum Beispiel nach Gewicht oder Preis.

 

HerstellerModellTypMaterial "Kopf"GriffLänge in mmø in mmGewicht gSpielgefühlFürEVP €
AdoroSilent-E-StickStickKunststoffSchaumstoff42,214,326wenig Rebound, stockähnlich, leiseleises und entspanntes Üben auf Pad und Set24,00 €
Latin PercussionLight LP-CCLBesenNylonKunststoff36,115,564kaum Rebound, weichÜben am Set, Muskeltraining29,00 €*
RohemaCarbon RodsRodCarbon/BirkeKunststoff40514,755stockähnlich, hartSpielen am Set28,91 €
RohemaJB2BesenMetallGummi31014,560wenig Rebound, weichleises Üben, Muskeltraining25,89 €
RohemaPoly BrushBesenPolymer/KunststoffGummi3652269mäßiger Rebound, groß, schwererleises Üben, Muskeltraining20,90 €
RohemaPoly RodsRodPolymer/KunststoffGummi4151548fast kein Rebound, leichtentspanntes Üben, klare akustische Rückmeldung16,90 €
RohemaProfessional Maple RodsRodAhorn (Maple)Gummi4151555wenig Rebound, stockähnlich, ruhigentspanntes Üben, bewusstes Handgelenk-Training16,90 €
RohemaRift SticksRod (Sticks?)HickoryLack4051571kräftiger Rebound, stockähnlich, schwererEffekte auf dem Drumset16,90 €
RohemaSilent RodsRodAhorn (Maple)ProGrip Gummi4151553kaum Rebound, stockähnlichentspanntes Üben, bewusstes Handgelenk-Training15,90 €
RohemaStraw BrushBesenSoghumhirseProGrip Gummi3602145mittlerer Rebound, leiseleises Üben, Präzision, Üben auf Oberschenkel und Kissen26,91 €

*Preis für Nachfolgemodell

 

Wer lieber Dokumente in den Händen hält, für den gibt es hier noch einen Download der Übersicht zu Practice-Stick-Alternativen als PDF

Viel Erfolg beim erfolgreichen Üben!

 

PS: Wind of Change ist ein Titel vom Album Crazy World der Rockgruppe Scorpions



Abbildungen: Flamadiddle



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